Fokus Ernährung

The Power of Food!

im Überblick

Tellermodell

Tellermodell - Die optimale Verteilung der Nährstoffe

Das spannende Thema Ernährung sorgt immer wieder für lebhafte Diskussionen und ganz unterschiedliche Meinungen. Bei all den Ernährungsformen und immer neuen Foodtrends ist es nicht verwunderlich, dass man leicht den Überblick verliert.
Doch was heisst es eigentlich, wirklich gesund zu essen? 🥗

Ein ausgewogener Teller besteht zur Hälfte aus Gemüse und Früchten sowie einer gesunden Kohlenhydrat- und Proteinquelle. Nutze zudem gesunde Fette und Öle und trinke genügend Wasser.

Die Rolle der Makronährstoffe

Unsere wichtigsten Energieträger sind:

  • Proteine: essenzielle Bausteine, die der Körper nicht selbst herstellen kann.

  • Fette: wichtig für Hormone, Zellstrukturen und als Energiereserve.

  • Kohlenhydrate: Hauptenergielieferant, Ballaststoffe unterstützen zusätzlich die Verdauung.

  
Tipps und Tricks
  • Stille deinen natürlichen Hunger, mache keine Diät!
  • Iss täglich  1 bis max. 2g Protein pro kg Körpergewicht.
  • Achte täglich auf 20g Ballaststoffe pro 1000kcal.
  • Konsumiere Lebensmittel mit geringem Verarbeitungsgrad.
  • Setze bei Snacks auf gesunde Fette, Proteine und Ballaststoffe.
 
 

Aufnahme

Frage dich nicht, was du weglassen musst, sondern was du auf deinem Teller noch ergänzen kannst. Hinzufügen ist generell einfacher als weglassen.

Auf der Webseite der Schweizerischen Gesellschaft für Ernährung (SGE) findest du zudem weitere Informationen.

Blutzucker

Blutzucker - der Grund für das Mittagstief

Wenn wir kohlenhydratreiche Lebensmittel wie Pasta, Brot oder Süssigkeiten essen, steigt unser Blutzuckerspiegel an. Der Körper reagiert darauf mit der Ausschüttung von Insulin, damit die Glukose (Zucker) aus dem Blut in die Zellen gelangt.

Kommt es jedoch regelmässig zu starken Blutzuckerspitzen, folgen ebenso starke Insulinspitzen. Das kann zu Energietiefs, Heisshungerattacken und langfristig zu mehr Bauchfett führen.

Glukose ist dabei der wichtigste Energielieferant für unseren Körper – ähnlich wie Kohle für eine Dampflokomotive. Unser Gehirn, die Muskeln und auch das Immunsystem sind auf sie angewiesen. Glukose steckt in allen kohlenhydrathaltigen Lebensmitteln: von Obst und Gemüse bis hin zu Nudeln oder Reis.

Je nach Art der Kohlenhydrate steigt der Blutzucker unterschiedlich schnell an:

  • Stark verarbeitete oder flüssige Kohlenhydrate lassen den Spiegel rasch in die Höhe steigen.

  • Natürliche und komplexe Kohlenhydrate werden langsamer abgebaut und sorgen für eine gleichmässigere Energieversorgung.

Folgen häufiger Blutzuckerspitzen können sein:
  • Heisshunger

  • Müdigkeit & Leistungstiefs

  • Unreine Haut

  • Verdauungsprobleme

  • Geschwächtes Immunsystem

  • Stimmungsschwankungen

Eine bewusste Ernährung hilft, den Blutzuckerspiegel stabil zu halten – und damit Energie, Konzentration und Wohlbefinden zu fördern.

Aufnahme

Halte die Kurve flach. - Tipps für den Blutzucker

Quelle: Glucose Goddess

Verarbeitungsgrad

Unverarbeit geht vor!

Unverarbeitete Lebensmittel sind reich an Proteinen und Ballaststoffen – und lassen den Blutzucker langsamer ansteigen. Das sorgt für eine gleichmässigere Energieversorgung und mehr Sättigung.

Viele alltägliche Grundnahrungsmittel sind jedoch stärker verarbeitet, als man denkt:

  • Brot & Pasta: Weissmehl enthält nur den stärkehaltigen Teil des Korns – Ballaststoffe, Vitamine und Proteine gehen verloren. Folge: schnelle Blutzuckerspitzen und weniger Nährstoffe.

  • Reis: Polierter (weisser) Reis verliert beim Verarbeiten seine nährstoffreiche Schale. Vollkornreis wirkt sich deutlich günstiger auf den Blutzucker aus.

  • Mais & Kartoffeln: Zwar unverarbeitet, aber oft besonders stärkehaltig. Sie liefern viel Energie, was nicht immer nötig ist.

Ultraverarbeitete Lebensmittel

Etwa ein Viertel der in der Schweiz gekauften Lebensmittel gilt als hochverarbeitet. Dazu zählen u. a.:

  • Fertigprodukte, Snacks und Riegel

  • Wurstwaren und Schinken

  • Süssgetränke und Frühstückscerealien

  • Back- und Süsswaren

Diese Produkte sind meist nährstoffarm, kalorienreich und enthalten Zusatzstoffe wie Geschmacksverstärker oder Farbstoffe. Ein hoher Konsum ist mit Gesundheitsrisiken und Gewichtszunahme verbunden.

Grundregel: Alles, was man in einer normalen Küche nicht selbst herstellen könnte, zählt zu den hochverarbeiteten Lebensmitteln.

Der ErnährungsCheck schafft Klarheit!

Wir essen täglich verschiedene Mahlzeiten, Snacks und trinken dazu Wasser, Fruchtsäfte, etc. Doch wie gesund ist Ihre Ernährungsweise überhaupt?

  • Nehmen Sie genügend Nährstoffe zu sich?

  • Wie steht es um das Verhältnis zwischen Eiweissen, Fetten und Kohlenhydraten?

  • Was soll ich essen um abzunehmen?

Diese und viele weitere individuellen Fragen analysieren wir mit Ihnen im ErnährungsCheck. Ganz einfach und bequem dokumentieren Sie Ihre Ernährung und besprechen simple Änderungen mit einem unserer qualifizierten Personal Health Coaches.

 

Kleine Veränderungen - grosse Wirkung!

In meinen Coachings fällt mir immer wieder auf, wie durch kleine Veränderungen von Ernährungsgewohnheiten, ein grosser Effekt auf das körperliche Wohlbefinden erzielt werden kann.

Starte jetzt mit dem ErnährungsCheck und ich werde Dich persönlich begleiten.

Ich freue mich auf Dich!

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Matthias Zedi
Personal Health Coach

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